PraxislogoFRAUENÄRZTINNEN

Dr. med. Constanze Mennel
Dr. med. Johanna Schubert

Häfnersgässchen 2
91126 Schwabach

Tel.: 0 91 22 - 99 27 60
praxis@mennel.de

 

Öffnungszeiten:

Mo Di Mi 8-13 und 14-18 Uhr

Do Fr 8-13 Uhr

Zytologischer Krebsvorsorge-Abstrich (Sog. PAP-Abstrich)

 

Nach Münchner Nomenklatur III, gültig ab 1.7.2014

 

Ab dem 20. Lebensjahr sollte einmal jährlich ein Krebsabstrich durchgeführt werden.

Hierzu wird mit einem Wattetupfer und einem kleinen Bürstchen, oder mit einem Plastikspatel ein Zellabstrich von der Oberfläche des Muttermundes entnommen. Diese Zellen werden auf einen Objektträger (Glasplatte) aufgebracht, in Alkohol fixiert und später gefärbt und unter dem Mikroskop beurteilt.

Die Erläuterung der Fachbegriffe finden Sie hier.

Das Ergebnis wird eingeteilt in:

0
unzureichendes Material
->
Abstrichwiederholung

I
Unauffällige und unverdächtige Befunde
->
Abstrich im Vorsorgeintervall

II-a
Unauffällige Befunde bei auffälliger Anamnese
->
ggf. zytologische Kontrolle wegen auffälliger Anamnese (zytologischer/histologischer/kolposkopischer/klinischer Befund)

II
Befunde mit eingeschränkt protektivem Wert

II-p
Plattenepithelzellen mit geringergradigen Kernveränderungen als bei CIN 1, auch mit koilozytärem Zytoplasma/Parakeratose
->
ggf.zytologische Kontrolle unter Berücksichtigung von Anamnese und klinischem Befund (evtl. nach Entzündungsbehandlung und/oder hormoneller Aufhellung; in besonderen Fällen additive Methoden und/oder Kolposkopie)

II-g
Zervikale Drüsenzellen mit Anomalien, die über das Spektrum reaktiver Veränderungen hinausreichen
->
ggf. zytologische Kontrolle in Abhängigkeit von Anamnese und klinischem Befund (evtl. nach Entzündungsbehandlung; in besonderen Fällen additive Methoden und/oder Kolposkopie)

II-e
Endometriumzellen bei Frauen > 40. Lebensjahr in der zweiten Zyklushälfte
->
Klinische Kontrolle unter Berücksichtigung von Anamnese und klinischem Befund

III
Unklare bzw. zweifelhafte Befunde

III-p
CIN 2/CIN 3/Plattenepithelkarzinom nicht auszuschließen (Erklärung)
->
Differentialkolposkopie,ggf.additive Methoden, evtl. kurzfristige zytologische Kontrolle nach Entzündungsbehandlung und/oder hormoneller Aufhellung

III-g
Ausgeprägte Atypien des Drüsenepithels, Adenocarcinoma in situ/invasives Adenokarzinom nicht auszuschließen
->
Differentialkolposkopie,ggf.additiveMethoden

III-e
Abnorme endometriale Zellen (insbesondere postmenopausal)
->
Weiterführende klinische Diagnostik, ggf. mit histologischer Klärung

III-x
Zweifelhafte Drüsenzellen ungewissen Ursprungs
->
Weiterführende Diagnostik (zum Beispiel fraktionierte Abrasio; ggf. additive Methoden/Differentialkolposkopie)

IIID
Dysplasiebefunde mit größerer Regressionsneigung

IIID1
Zellbild einer leichten Dysplasie analog CIN 1 (Erklärung)
->
Zytologische Kontrolle in sechs Monaten, bei Persistenz > ein Jahr:
ggf. additive Methoden/Differentialkolposkopie

IIID2

Zellbild einer mäßigen Dysplasie analog CIN 2 (Erklärung)
-> Zytologische Kontrolle in drei Monaten, bei Persistenz > sechs Monate:
Differentialkolposkopie, ggf. additive Methoden

IV Unmittelbare Vorstadien des Zervixkarzinoms (Erklärung)
-> Differentialkolposkopie und Therapie

IVa-p
Zellbild einer schweren Dysplasie/eines Carcinoma in situ analog CIN 3

IVa-g
Zellbild eines Adenocarcinoma in situ

IVb-p
Zellbild einer CIN 3, Invasion nicht auszuschließen

IVb-g
Zellbild eines Adenocarcinoma in situ, Invasion nicht auszuschließen

V
Malignome -> Weiterführende Diagnostik mit Histologie und Therapie

V-p
Plattenepithelkarzinom

V-g
Endozervikales Adenokarzinom

V-e
Endometriales Adenokarzinom

V-x
Andere Malignome, auch unklaren Ursprungs