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Dr. med. Constanze Mennel
Dr. med. Johanna Schubert

Häfnersgässchen 2
91126 Schwabach

Tel.: 0 91 22 - 99 27 60
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Öffnungszeiten:

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Do Fr 8-13 Uhr

Vitamin-D

Vitamin-D übernimmt in unserem Körper die Funktion eines sog. Reparaturhormons. Wir können Vitamin-D über die Ernährung nicht ausreichend decken, da die Konzentration zu gering ist.

Unser Körper produziert Vitamin-D nur unter dem Einfluss von Sonnenlicht auf nackter Haut.
Ca. 90% der deutschen Bevölkerung haben einen deutlichen Vitamin-D-Mangel.
Vitamin-D funktioniert aber im Körper wie ein Reparaturhormon.

Da auch in jedem gesunden Organismus immer wieder Zellen entarten, können unter dem Einfluss von Vitamin-D Erkennungs- und Reparaturmechanismen in Gang gesetzt werden, die diese Zellen regenerieren bzw. vernichten.

Auf diese Weise beeinflusst Vitamin-D unseren Körper in vielerlei Bereichen, von denen hier nur die Wesentlichen genannt werden können.

Osteoporose-Schutz:

Vitamin-D transportiert das mit der Nahrung aufgenommene Calcium in den Knochen und trägt zu deren Stabilisierung entscheidend bei. Daraus resultiert eine verminderte Knochenbrüchigkeit v.a. jenseits der Wechseljahre. Auch die Häufigkeit von Stürzen, bedingt durch Gangunsicherheiten, geht bei alten Menschen um mindestens 20% zurück.

Therapie von Erschöpfung, Winterdepression, Konzentrationsschwäche:

Die sprichwörtliche Frühjahrsmüdigkeit hat entscheidend mit dem gerade im März besonders niedrigen Vitamin-D-Spiegeln zu tun, da nach den dunklen Wintermonaten nahezu jegliche Möglichkeit der körpereigenen Vitamin-D-Synthese aufgehoben ist.

Entsprechend gehen Müdigkeit und Konzentrationsschwäche, Nervosität und depressive Stimmungslage unter der Einnahme von Vitamin-D zurück. Die Entwicklung des altersgemäßen Hirnabbaus wird verzögert.

Schutz vor Krebserkrankungen:

Man konnte nachweisen, dass die Häufigkeit von Darmkrebs, Brustkrebs, Lungenkrebs und Prostatakrebs bei ausreichend hohem Vitamin-D-Spiegel reduziert ist. Hierzu bedarf es jedoch höherer Blutspiegel als bei den oben genannten Wirkungen. Insbesondere sollten Menschen, die bereits einmal eine Krebserkrankung hatten Vitamin-D einnehmen, da die Wahrscheinlichkeit für das Wiederauftreten dieser Erkrankung erheblich reduziert werden kann.

Günstige Wirkungen werden auch bei Reizdarm und Divertikulitis gesehen. Durch die Beeinflussung des Insulinstoffwechsel kann das Auftreten von Diabetes reduziert werden. Auch bei Herz-Kreislauferkrankungen werden positive Effekte beobachtet.

Multiple Sklerose und andere Autoimmunerkrankungen zeigen mildere Verläufe.

Insgesamt bestehen viele positive Effekte hinsichtlich der Vermeidung verschiedener Erkrankungen, wenn wir eine ausreichend hohe Vitamin-D-Versorgung sicherstellen.

Mögliche Nebenwirkungen sind bei Überdosierung die Bildung von Nierensteinen.
Deshalb ist es unbedingt notwendig vor Beginn der Behandlung aus einer Blutprobe den Vitamin-D-Spiegel, Calcium und Kreatinin (Nierenfunktion) zu bestimmen und eine individuell angepasste Therapie zu verordnen.

Meist genügt auf längere Sicht die Einnahme einer Kapsel Vitamin-D pro Woche.